Ab wann vom Beistellbett ins Kinderbett?

Diese Frage stellen sich regelmäßig junge Eltern in Deutschland und weltweit. Eines ist ganz klar: Jedes Kind ist einzigartig. Es gibt weder einen festen Zeitpunkt noch einen Fixtermin für den Umzug vom Beistellbett ins Kinderbett. Bei manchen Kindern geht der Übergang ganz problemlos, bei einigen Kindern ist die Unterstützung der Eltern notwendig. „Aber wie und wann“, fragst Du?! Dazu kommen wir jetzt.

Am Anfang steht das Beistellbett

Das Beistellbett ist das erste Bett, in dem Dein neugeborenes Baby nach seiner Geburt seine Nächte verbringt. Dieser Nachtplatz wird Dein Baby also einige Monate begleiten. Es wird direkt neben dem Elternbett platziert, dort kann der Nachwuchs ruhig schlafen. Das ist bequem für Mutter und Kind. Gerade wenn Dein Baby noch regelmäßig nachts gestillt wird. Charakteristisch sind Beistellbetten an einer Längsseite offen. So muss die junge Mutter beim nächtlichen Stillen das eigene Bett nicht verlassen. Es ist zumeist mit einem Winkel am Elternbett befestigt, was zusätzlichen Halt bietet. Die Matratze schließt die Lücke zwischen Elternbett und Beistellbett. Mutter und Kind bleiben während des Stillens warm gebettet und können nach dem Füttern direkt weiterschlafen.

Wird Dein Säugling für das Beistellbett zu groß oder vergrößert sich sein Bewegungsdrang, so ist es an der Zeit in das nächste Bettchen umzuziehen, damit der Nachwuchs weitehin gut schläft.

Gitterbett – die zweite Bettchen-Station

Das Gitterbett ist die zweite Bettchen-Station im Leben Deines Babys. Es ist größer als das Beistellbett. Allgemeine Maße sind 60×120 und 70×140. Typisch für das Gitterbett ist, wie der Name schon vermuten lässt, dass es Gitterstäbe an den Längsseiten hat. Die Gitterstäbe – auch Sprossen genannt – sollten herausnehmbar sein. Auch ein höhenverstellbarer Lattenrost ist von Vorteil.<„p>

Ein kleiner Tipp: Viele Gitterbetten mit den Maßen 70×140 lassen sich problemlos umbauen, das heißt, dass die Gitter abnehmbar sind und das Bett später wie ein ganz normales 70×140 großes Kinderbett genutzt werden kann. Hierdurch sparst Du Geld, Zeit und Nerven.

Achte unbedingt darauf: Speichel- und wasserbeständiger Lack ist ein Muss für das Gitterbett, um absolut unbedenklich in jeder Hinsicht für Dein Kind zu sein!

Der lange Weg zum Kinderbett

Wie genau gestaltet sich nun der Übergang zum Kinderbett. Für das erste und zweite Lebensjahr ist ein Gitterbett mit den Maßen 60×120 völlig ausreichend. Mit knapp zwei Jahren wird das Gitterbett dann aber langsam eng, zumindest wenn noch das liebste Kuscheltier auch mit im Bett schlafen soll. Das Gitterbett mit den Maßen 70×140 lässt sich dagegen problemlos zu einem Kinderbett umbauen. Die Gitter werden durch Wangen ersetzt, die bei der Anschaffung meistens mitgeliefert werden. Es kann trotzdem vorkommen, dass die Übergangszeit schwierig ist, da die Kinder möglicherweise Einschlafprobleme in einem Kinderbett ohne Gitter haben. Dieses Problem löst Du ganz einfach: Nimm‘ Dir Zeit für ein allabendliches Ritual. Nach dem Zähneputzen liest Du Deinem Prinzen oder Deiner Prinzessin eine gute Nacht Geschichte vor und lässt die Tür zum Kinderzimmer einen Spalt auf, so dass Dein Nachwuchs vertraute Geräusche von seinen Eltern hören kann. Danach wird geschlafen. Hast Du Dich für ein umbaubares Gitterbettchen mit den Maßen 70×140 entschieden, lässt sich es sich bis zum 4./5. Lebensjahr nutzen. Je nachdem wie groß Dein Kind dann ist, musst Du eventuell ein größeres Bett anschaffen. Meistens verlässt ein Kind mit dem Einschulalter von 6 Jahren das umgebaute Gitterbett und zieht in ein schönes neues Kinder-Jugendbett in den Größen 90×200 oder sogar 100×200. Hier muss dann natürlich auch die Kinderbett Matratze der entsprechenden Größe zusätzlich erworben werden, oder Du entscheidest Dich für ein Kombiangebot aus Kinderbett mit Matratze.

Fazit – Ab wann vom Beistellbett ins Kinderbett?

Geh‘ davon aus, dass es unvermeidlich ist, zwei bis drei Betten in den Baby- und Kleinkindjahren zu kaufen. Daher solltest Du, um beim Bettenkauf nicht zu häufig und zu oft auf die Suche gehen zu müssen, einige Punkte im Vorhinein überlegen:

1. Wie viel Geld habe ich zur Verfügung?
2. Welche Möglichkeiten habe ich mit den verschiedenen Bettenarten?

Somit vermeidest Du schon mal, dass Du bis zum vierten/fünften Lebensjahr Deines Nachwuchses schon vier Betten gekauft hast. Wichtig ist, was Du brauchst und willst. Nachfolgend werden Dir hier noch einmal die beiden sinnvoll möglichen Szenarien aufgezeigt:

Szenario 1:
Du kaufst ein Beistellbett und ein großes Bett. So schläft Dein Kind je nach Bedarf mal hier und mal da. Willst Du das Beistellbett später weiterverwenden, so bietet sich der Kauf eines 60×120 großen Bettes an. Dieses sollte neben der Schadstofffreiheit eine herausnehmbare Längsseite haben und in der Höhe verstellbar sein. Später kannst Du dann auf ein 90×120 cm großes Bett umsteigen.

Szenario 2:
Wenn Dein Kind von vornherein in seinem eigenen Bett schlafen oder im Familienbett liegen soll, dann empfehlen wir Dir ein 70×140 cm großes Bett, welches zum Kinderbett bzw. Juniorbett umfunktioniert werden kann.

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